Feuchtigkeit ist nass, träge und schwer und ist sehr Yinig
Feuchtigkeit sinkt meist ab und befällt mit ihren trüben, schweren und trägen Eigenschaften die untere Körperregion
=> unterer Erwärmer.
Das Leben in feuchten Räumen, das Tragen feuchter Kleidung bzw. das feuchte Klima
beeinträchtigen den Körper mit eben dieser Feuchtigkeit.
Ebenso das Essen von nässebildenden Nahrungsmitteln.
Als Yin-Aspekt sind Kälte und Feuchtigkeit gleich zusetzten.
Der Körperliche Schmerz der dabei entsteht ist jedoch grundverschieden.
Kälteschmerzen: sind krampfartig und stechend.
Feuchte Schmerzen: sind nach unten ziehend und dumpf.
Die Glieder scheinen schwer und überempfindlich.
Die Feuchtigkeit produziert reichliche körperliche Absonderungen und Ausscheidungen.
Wie z.B.: trüber Urin, extremer Durchfall, reichlicher Fluor vaginales, nässende Hautausschläge, Furunkel, Fisteln.
Das sind alles Versuche vom Körper diese Nässe loszuwerden.
Feuchtigkeit blockiert auch den Qi-Fluss im Körper.
Was zu Völlegefühl im Bauch und Brust, unvollständigen Wasserlassen und Stuhlausscheidungen führt.
Wenn die Nässe in die Leitbahnen eingedrungen ist und sich in die Glieder ausbreitet, kommt es zu Druck, Steifheit oder Schmerz in den Gelenken.
Die Milz liebt die Trockenheit und reagiert besonders empfindlich auf Nässe.
Nässe wird unter anderem durch zu süße Nahrungsmittel und zuviel grübeln begünstigt.
Übelkeit, Durchfall und Wasseransammlung im Körper – Ödeme deuten darauf hin.
Den Unterschied zwischen innerer und äußerer Feuchtigkeit erkennt man wiederum am langsamen bzw. schnelleren Einsetzen der Symptome wie bei der Kälte.
Aber beide zeigen einen langwierigen, stagnierenden, schleichenden und langsamen Verlauf.