Äußere Hitze bezieht sich auf einen äußeren Faktor
Innere Hitze = Feuer bezieht sich auf einen inneren Faktor
Hitze und Feuer sind heiß und aktiv, somit ein Yang-Aspekt.
Das körperliche Erscheinungsbild gleicht dem der Natur.
Der Klient ist hitzig und liebt die Kühle oder je mehr Hitze – die Kälte.
Hitzige Typen haben ein rotes Gesicht, rötliche Augen und einen dunklen Urin eventuell auch hohes Fieber.
Die Körperabsonderungen bzw. Ausscheidungen sind klebrig, dick und fühlen sich heiß an.
Wie z.B. Husten mit dickem gelben Sputum, sowie Schnupfen mit dickem, gelben Nasensekret, Stuhl mit Blut und Schleim.
Hitze oder Feuer können den Körper austrocknen.
Deshalb deuten eine trockene Zunge, ungewöhnlicher Durst, trockener Stuhl und spärlicher Urin auf Hitze oder Feuer hin.
Die Hitze verbrennt oder verdampft die Säfte.
Zuviel Hitze kann auch Wind hervorrufen. Hitze macht wie Flammen unberechenbare Bewegungen.
Hitze im Blut kann zu Blutungen führen z.B.: Nasenbluten oder Zahnfleischbluten.
Hitze im Blut beeinträchtigt auch den Geist-Shen, dies führt zu Delirium (z.B.: durch hohes Fieber) und verwirrtes Reden.
Bei äußerer Hitze tritt höheres Fieber auf und eigentlich kein Frösteln (Frösteln ist bei Kälte mehr als Fieber).
Hitze steigt auf – daher hat der Klient mehr Kopfschmerzen als Gliederschmerzen
(Gliederschmerzen bei Kälte mehr als Kopfschmerzen).
Und wie üblich bei inneren und äußeren Faktoren, treten auch hier die Symptome plötzlich, akut und heftig auf.
Innere Hitze geht aus einem Ungleichgewicht von Yin und Yang hervor.
Nämlich dem überschießen des Yang.
d.h.: Der Klient hat genug Yin im Körper, aber das Yang wächst darüber hinaus.
Und je weiter es wächst, desto mehr entwickelt sich die Hitze zum Feuer.