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TCM - Wind

 

Wind ist, wie in der Natur, unberechenbar.

So wie er die Äste und Blätter eines Baumes herumwirbelt, wirkt er auch im Körper.
Wind tritt nicht alleine auf, er ist verbunden mit anderen klimatischen Faktoren wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit.

Das Beisein von Wind fördert sogar das Eindringen von anderen Faktoren.
Er schädigt vor allem die obere Körperhälfte.
Er tritt vor allem in Lunge, Gesicht bzw. Kopf und Haut auf.

Wer im Winter im Anorak leicht schwitzt, diesen öffnet und so im Wind spazieren geht oder noch dazu keine Haube am Kopf hat und ein geschwächtes Abwehr-Qi hat => wird in erster Linie eine Verkühlung bekommen, die sich zu einem handfesten grippalen Infekt auswachsen kann.

Äußerer Wind ist immer akut.

Innerer Wind ist etwas chronisches, langsam beginnendes.

Es geht meist, aber nicht immer mit der Disharmonie der Leber einher.
Sie ist zuständig für reibungslosen Qi-Fluss und Harmonie.

Sie ist besonders empfindlich auf außergewöhnliche Impulse.
Dann kommt es zu innerem Wind, der sich in wandernden Schmerz, Zittern, Schwindel, Schlaganfall, Lähmungen, und z.B. Parkinson äußern kann.

 

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