Die Lehre von Yin und Yang ist die wichtigste Theorie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
Sie besagt das sich alle Dinge in zwei Polaritäten teilen. Egal ob Natur, oder Körper z.b. Tag und Nacht.
Es gibt 4 Aspekte der Yin / Yang-Beziehung
a) Opposition
Yin und Yang sind als Gegensätze zu sehen. Der Gegensatz aber ist relativ und nie absolut,
so ist der Frühling Yang in Relation zum Winter, aber Yin in Relation zum Sommer.
b) Gegenseitige Abhängigkeit
Das Eine kann ohne das Andere nicht sein. Jeder Tag braucht eine Nacht und umgekehrt.
c) Gegenseitiger Verbrauch
Yin und Yang begrenzen einander.
Die Nacht begrenzt den Tag. Bei einem Ungleichgewicht kommt es zu Störungen im ganzen System.
d) Gegenseitige Umwandlung
Yin kann sich in Yang verwandeln wenn, es den Höhepunkt erreicht hat.
z.B. Sommer- und Winterwende
Yin kann auch als Ruhepol und Materie gesehen werden;
während in Yang Dynamik, Bewegung und Energie (nicht sichtbares) gesehen werden kann.
In der gesamten Physiologie, Pathologie, Diagnostik und Therapie der TCM geht es letztendlich nur,
um die dynamische Beziehung zwischen Yin und Yang und deren Störungen und das Bemühen, ein Gleichgewicht herzustellen.